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40x mehr Kunden: Bestehende Reichweiten ausschöpfen

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Trotz des Trends der sozialen Medien und des Mobile-Marketings ist nach wie vor E-Mail-Marketing das effizienteste Marketing Instrument. Einer aktuelle Studie des Beratungsunternehmens McKinsey zufolge ist E-Mail-Marketing (EMM) nach wie vor „Kundenansprache-Umsatz-Booster Nummer Eins“. Mit diesem klassischen Marketingmittel generieren im Durchschnitt Unternehmen etwa vierzig Mal so viele Kunden wie über Facebook und Twitter zusammen. Auch der Einkaufswert liegt beim EMM um rund 17 Prozent höher.


Umsatzerhöhung durch Responsive Design

Bereits bestehende Reichweiten lassen sich durch eine Template-Optimierung besser ausschöpfen und gleichzeitig die Sichtbarkeit um bis zu über 50 Prozent erhöhen. Die wichtigste technische Voraussetzung für den Erfolg einer Kampagne via EMM sind Responsive Design und Grafiken. Moderne E-Mail Clients wie MS Office blenden jedoch Grafiken in Mails automatisch aus – dadurch geht das zuvor gut durchdachte Layout einer Mail-Kampagne unter. Gemäß einer Studie der CRM-Agentur Merkle Inc. aus den USA sehen lediglich 48 Prozent aller Empfänger Grafiken in E-Mails. Daher sollten entsprechende Maßnahmen getroffen werden, damit die E-Mail nicht im Spam-Ordner landet oder der Kunde die Mail ignoriert.
 Bestehende Reichweiten ausschöpfen
Ein weiteres Problem stellen aber auch geräteseitige Darstellungsschwierigkeiten dar. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft brachte zutage, dass etwa 32 Prozent der mobilen Nutzer eine schlechte Lesbarkeit von E-Mails auf ihrem Smartphone bemängeln. Somit kommen zwei unterschiedliche Probleme zusammen: Kein Responsive Design und ein technisch nicht optimal aufbereitetes Template. Diese beiden Probleme haben bereits einen großen Einfluss auf den maßgeblichen Erfolg einer E-Mail-Kampagne.

Lösungsansätze für optimales EMM

Für obige Probleme gibt es verschiedene Lösungen:
Komplettes Weglassen von Bildern
Einsatz von Grafiken an Stellen, an denen bei Ausblendung derselben kein Einfluss auf die Kampagne zu verzeichnen ist
E-Mail technisch so einrichten, dass das Layout trotz ausgeschalteter Bilder alle Informationen enthält

Neben dem technischen Aspekt ist auch das Leseverhalten der Empfänger zu berücksichtigen. Mit der Zunahme von Smartphones und Tablets hat sich auch das Nutzerverhalten geändert. Die Zahl der Empfänger, die ihre E-Mails überwiegend oder gar ausschließlich auf mobilen Geräten lesen steigt – rund 40 Prozent der E-Mails werden inzwischen auf dem Tablet oder Smartphone geöffnet. Je nach Zielgruppe ist es daher sinnvoll, in eine mobile Optimierung zu investieren.
Mithilfe von Responsive Design kann bis zu einem gewissen Grad die Kampagne durch ihren Inhalt beeinflusst werden. Unternehmen, die beispielsweise Smartphones verkaufen möchten, können davon ausgehen, dass ein Empfänger, der die Mail der Kampagne auf seinem Smartphone öffnet, nicht unbedingt auch gleich ein neues Handy benötigt. Mit einem responsiven Design der Mail, das je nach Bildschirmgröße Inhalte ein- oder ausblendet, können statt Smartphone-Deals dann auch alternativ Tablet-Angebote angezeigt werden. Diese können sogar auf das genutzte Endgerät gezielt eingehen und beispielsweise eine neuere Version anbieten. Das Stichwort lautet dynamisches HTML.

Fazit

Viele Werbetreibende verschenken bei E-Mail-Kampagnen deutlich Potenzial für einen langfristigen Dialog mit den Kunden. Technisch optimierte Mails sorgen für einen Vorteil beim Wettbewerb.

Frank Große

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