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7 Überschriften-Typen im Email-Marketing, die beim Leser ankommen

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Überschriften und Betreffzeilen spielen im Email-Marketing eine sehr wichtige Rolle. Der Leser entscheidet anhand der Überschrift, ob er die Email öffnet oder nicht. Öffnet er sie nicht, funktioniert Ihr Email-Marketing nicht, denn Sie können so Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht bewerben. Wenn Sie wollen, dass Ihre Email geöffnet wird, müssen Sie mit der Überschrift herausstechen und das Interesse des Kontaktes wecken. Die 7 Tipps helfen Ihnen, eine Überschrift zu gestalten, die Ihren potentiellen Kunden anspricht.


7 Überschriften-Typen im Email-Marketing

1. Nutzen Sie spezifische Zahlen

Leser wissen gerne, worauf Sie sich einlassen, weshalb in der Werbung seit je her gerne mit Zahlen gearbeitet wird. Wenn in der Betreffzeile eine spezifische Zahl steht, weiß der Leser, was ihn erwartet: Ein leserfreundliches Scannen der Inhalte.
Hier ein Beispiel für diesen Überschriften-Typ:
„7 Tipps für Überschriften im Email-Marketing“.

2. Geben Sie Lösungen

Die Chance, dass Ihr Kontakt die Email öffnet, ist größer, wenn Sie Ihm in der Betreffzeile eine Lösung für sein Problem bieten. Dieses geben Sie ihm durch interessante Substantive wie „Tipps“, „Tricks“, „Geheimnisse“, „Anleitung“ oder „Methoden“. Substantive, die in diese Wortgruppe fallen, suggerieren beim Leser, dass er konkrete und praktische Hilfestellungen erhält, die sein Problem lösen. Beispiel: „10 Tricks, wie Sie in einem Monat 5 Kilo Gewicht verlieren“.

3. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Bei der Informationsfülle, der Ihre Kontakte täglich ausgesetzt sind, müssen Sie manchmal etwas riskieren, um die Aufmerksamkeit zu erlangen. Widersprüchliche Aussagen, gewagte Ausdrücke, saloppe Formulierungen oder risikofreudige Sprüche wecken das Interesse des Lesers. Dabei sollten Sie bei einem Brainstorming kreative Ideen sammeln und diese Ihrem Team vorstellen, um die Reaktionen zu testen. Eine waghalsige Betreffzeile könnte so aussehen: „Geht Ihnen Google auch auf die Nüsse?“ oder „Immer noch arbeitslos – wie Sie mit wenig Aufwand ein gutes Einkommen erzielen“.

4. Arbeiten Sie mit den W-Fragen

Die W-Fragen gehören in jedes journalistisches Repertoire und auch in die Betreffzeile. Überschriften die mit „Wie“, „Wann“, „Was“ oder „Warum“ beginnen, machen Ihre Leser neugierig, denn Sie versprechen eine Antwort auf die Frage und im besten Falle eine Antwort auf das Problem des Lesers.
Überschriften in diesem Schema können so lauten „Wie Sie ein Date mit Ihrer Traumfrau bekommen“. „Warum Sie folgende 5 Fehler im Email-Marketing vermeiden sollten!“, „Was Sie tun können, um endlich erfolgreich abzunehmen“. „Wann es sich lohnt, in Immobilien zu investieren“.

5. Wecken Sie Emotionen

Beim Verkaufen gilt es, die Emotionen des potentiellen Kunden zu wecken. Damit sollten Sie schon in der Betreffzeile anfangen, damit Ihr Kontakt Ihre Email überhaupt öffnet. Emotionen werden durch ausdrucksstarke Adjektive erzeugt, wie zum Beispiel „spannend“, „intelligent“, „schnell“, „mühelos, „kostenlos“, „unglaublich“, „wunderbar“. Bauen Sie die Adjektive in die Betreffzeile zum Beispiel so ein: „Wie Sie schnell und mühelos 5 Kilo abnehmen“.

6. Mit dem Wörtchen „Wie“ Ihre Kunden ködern

Unter Punkt 4 wurden schon die „W-Fragen“ vorgestellt. An dieser Stelle soll der Fokus auf dem W-Wort „Wie“ liegen. Überschriften mit „Wie“ sind sehr effektiv und werden gerne angeklickt. Der Grund dafür ist, dass sie eine konkrete Anleitung versprechen: „Wie Sie in 5 Wochen 6 Kilos abnehmen“, „Wie Sie aus Ihrer Webseite ein profitables Business machen“, „Wie Sie Ihre Kunden dazu bringen, mehr zu kaufen“. Die Beispiele verdeutlichen den Effekt, den Betreffzeilen mit „Wie“ haben – sie versprechen die Lösung und eine Anleitung, die der Leser direkt umsetzen kann.

7. Machen Sie Ihren Leser neugierig

Sie können Neugierde sehr gut mit indirekten Überschriften erzeugen, wie der Werbetexter Robert Bly erklärt. Indirekt bedeutet, dass Sie eine Betreffzeile wählen, aus der nicht eindeutig hervorgeht, worum es sich handelt. Das weckt natürlich das Interesse des Lesers, denn er möchte herausfinden, was hinter der Überschrift steckt. Hier ein Beispiel für eine indirekte Ansprache: „10 Prozent Rabatt warten auf Sie“. Würden Sie den direkten Stil wählen, würde der Betreff so lauten: „10 Prozent für jeden, der bei der Umfrage mitmacht“.

Nicole Gabor

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