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Die Bedeutung des Betreffs + Headlines beim Versand von Newslettern

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Die Gestaltung der E-Mail ist ausschlaggebend für den Erfolg der Werbekampagne. Bereits minimale Gestaltungsveränderungen führen zu messbaren Unterschieden. Ein Newsletter muss nicht mit tollen Bildern aufwarten, sondern die Wahl der passenden Worte ist viel wichtiger. Besonders ein optimaler Betreff und eine gute Headline sind erfolgsentscheidend.


Tipps für die optische Gestaltung von Newslettern

Immer wieder vergessen unsere Kunden, uns den Betreff und die Headline anzugeben – im Glauben, diese beiden Angaben wären nicht so wichtig. Doch die Wortwahl in der Betreffzeile ist zum Beispiel entscheidend für die Öffnungsrate des Newsletters. In der E-Mail selber kommt den Überschriften eine ebenso hohe Bedeutung zu. Denn sie bilden wichtige optische Ankerpunkte für den Blickpfad der Leser. Hinzu kommt, dass sie gleichzeitig Türöffner zu den weiteren Inhaltsbereichen sind. Von ihnen hängt es ab, ob beim Kunden Interesse zum Weiterlesen oder Anklicken geweckt wird.
Tipps für die optische Gestaltung von Newslettern
Ob eine E-Mail oder ein Newsletter geöffnet wird, hängt neben der Adresse des Absenders entscheidend von der Betreffzeile ab. Sie ist ausschlaggebend für die Öffnung der Mail.

Checkliste für die optimale Wahl der Betreffzeile

- Eine gute Betreffzeile macht den Leser neugierig – nutzen Sie Verstärker wie: „Testen Sie“ oder „Vergleichen Sie“.
- Beachten Sie, dass E-Mail Clients nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen darstellen – ideal sind 50 bis 60 Zeichen.
- Gestalten Sie den Betreff, dass dieser zum Überfliegen der in der Vorschau angezeigten Inhalte einlädt.
- Gestalten Sie die Betreffzeile kurz und prägnant aber so, dass sie trotzdem Aufmerksamkeit erweckt.
- Verwenden Sie gleich zum Anfang Schlagwörter – im Idealfall verdeutlichen sie das Nutzerversprechen und sind nicht länger als 30 Zeichen.

Auch den Headlines kommt eine besondere Bedeutung zu, denn sie dienen der Wiedererkennung. Eine Headline lebt von dem Absender-Logo, einer durchdachten Überschrift und einem Call-to-Action-Button. Die nachfolgenden Aspekte sollten Newsletter Versender bei der Überschriften-Formulierung beachten:

Checkliste Überschriften Formulierung

- Binden Sie Ihre Headlines in Newsletter als HTML Text ein und verstecken Sie diese nicht in Grafiken, denn Bilder werden von den meisten E-Mail-Programmen unterdrückt.
- Verwenden Sie gleich zu Beginn Reizworte, besonders wichtig sind die ersten beiden Wörter. Diese sollten den Leser aktivieren.
- Nutzen Sie eine lebendige Sprache und verwenden Sie eine natürliche Satzstellung. Ein knackiges Verb kommt dabei besonderer Bedeutung zu.
- Was im Printbereich wichtig ist, gilt auch für Newsletter: Zwar sind lange und aussagekräftige Überschriften besser als kurze nichtssagende, dennoch liegt in der Kürze die Würze.
- Vermeiden Sie zu geringe Buchstabenabstände oder zu große Abstände, weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund oder durchgängige Großschreibung und Ausrufezeichen. Denn diese Gestaltungsvarianten erschweren die Lesbarkeit.

Eine Statistik sagt aus, dass über 90 Prozent aller weltweit versendeten E-Mails Spam sind. Kein Wunder also, dass die meisten E-Mailprogramme über einen Spamfilter verfügen, der den Adressaten vor solch unerwünschte Mails schützen. Derzeit sortieren die E-Mailanbieter etwa 80 Prozent der Werbemails aus. Und selbst von den verbleibenden 20 Prozent sind immer noch 15 Prozent unerwünscht.

Hiervon ebenfalls betroffen sind seriöse Newsletter. Dabei gibt es ein paar Dinge, die dabei helfen, dem Spamfilter zu sagen, dass es sich bei dem Newsletter um einen bestellten Newsletter handelt:

Checkliste Spamfilter umgehen

- Nutzen Sie für den Versand eine IP-Adresse eines Servers, der auf der Liste der zertifizierten und registrierten Versender (Certified Senders Alliance CSA) legaler Mails aufgeführt ist.
- Sorgen Sie dafür, dass der Empfänger des Newsletters Sie in das eigene Adressbuch einträgt.
- Absolvieren Sie vor dem Versand einen Spamcheck.
- Verwenden Sie keine zu werbliche Betreffzeile.
- Entfernen Sie ungültige Empfänger aus Ihren Adresslisten.
- Verwenden Sie ausschließlich sauberes HTML.

Auf einige Schlüsselworte in der Betreffzeile reagieren die Spamfilter unverzüglich.
Nachfolgend eine paar Beispiele des Microsoft Junk-E-Mail-Filters:

Werbung
„!“ in Verbindung mit „$“
„!“ und „kostenlos“
$$
über 18
über 21
Erwachsene
Sex

Frank Große

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