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Erfolgskontrolle im Social Media Marketing

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Marketing ist immer auf Erfolg ausgerichtet. Dies ist im Social Web nicht anders. Dennoch wird die Erfolgskontrolle häufig vernachlässigt. Dabei ist es auch bei Twitter, Facebook, Google+, XING, LinkedIn und Co möglich, den Erfolg zu messen. Gleichfalls wichtig sind eine Optimierung und eine Überprüfbarkeit anhand von Zahlen.

Nachfolgend sollen verschiedene Wege vorgestellt werden, wie der Erfolg beim Social Media Marketing gemessen werden kann. Die Betrachtung verknüpft hierbei häufig die Komponenten Zeit und Menge.

Fünf Methoden zur Erfolgskontrolle im Social Media Marketing

Marketingbemühungen sind dauerhaft zu optimieren. Der Erfolg zeigt sich in einer vergrößerten Anzahl von Kunden. Diese Perspektive kann auf das Social Web umgelegt werden.

1. Zugewinn an Fans, Followern, Links oder Views
Erfolg im Social Media Marketing ist kein ZufallsprodukEs ist wichtig sich vorab Ziele zu setzen. Beispielsweise könnte ein Video innerhalb von sechs Monaten 100 positive Bewertungen erhalten. Solche Vorgaben sind schriftlich zu fixieren und sich regelmäßig vorzuhalten. Gleiches gilt für die Anzahl an Fans oder Followern. Durch regelmäßige Überprüfungen kann erkannt werden, ob der eingeschlagene Weg zweckdienlich ist, oder ob die Strategie überarbeitet werden muss.

2. Netzwerken: Kommentieren und kommentiert werden
Der Bekanntheitsgrad der eigenen Marke ist mit Bedacht aufzubauen. Dabei ist auch auf die Mitbewerber zu schauen. Ähnlich gelagerte Blogs können kommentiert werden. Gleichwohl ist es möglich auf Artikel der Konkurrenz Bezug zu nehmen. Werden diese verlinkt, so ist ein Kommentar wahrscheinlich. Seinerseits werden andere Blogs auch auf die eigenen Inhalte eingehen. So findet ein reger Austausch und bestenfalls ein Zuwachs an Besuchern und Kunden statt.

3. A/B-Tests auf den Portalen und Seiten durchführen
Dieses Testverfahren nutzt einen bestimmten, vordefinierten Zeitraum. In einem Artikel über den Start des Sommers könnte für eine Woche Werbung über Sommermode geschaltet werden. Im darauffolgenden Sieben-Tage-Zyklus beziehen sich die Einblendungen beispielsweise auf Gartengeräte. Dieses Vorgehen macht natürlich nur Sinn, wenn im Shop beides angeboten wird. Wichtig ist herauszufinden welche Platzierung wo am besten wirkt. Dies kann auch mit Bannern, Weiterleitungen und anderen Funktionen zur Optimierung des Erfolgs vorgenommen werden.

4. Recherche über Außenwahrnehmung im Social Web
Die eigene Marke wird öffentlich im World Wide Web diskutiert. Um den eigenen Erfolg zu dokumentieren, sollten aktuelle Forenbeiträge, Blogs und Kommentare gesucht werden. Dort gibt es Informationen zur Außenwahrnehmung der Qualität, Leistung, des Designs und der allgemeinen Kundenzufriedenheit. Eine ähnliche Abfrage kann regelmäßig erfolgen. Dabei ist jedoch auf neue Beiträge zu achten. Denn alte Dokumente verfallen im World Wide Web nicht. Anhand der Aufzeichnungen mehrerer Jahre kann die Wahrnehmung der Kunden verglichen werden.

5. Beschwerden zählen und auswerten
In Shops und auf Erfahrungsportalen können Kunden Meinungen zu Produkten und Unternehmen hinterlassen. Häufig findet das Prinzip mit der Sterne-Bewertung Anwendung. Hier ist insbesondere auf die negativen Erfahrungen Bezug zu nehmen. Was bemängeln die Kunden? Häufen sich bestimmte Beschwerden, so kann ein Handeln nötig sein. In der nächsten Produktgeneration können entsprechend Fehler ausgemerzt werden. Erneut findet eine Kontrolle beim nächsten Produkt statt, in der Hoffnung die Beschwerden zu minimieren.

Klassische Werkzeuge des Marketings können hierbei auch im Social Media Bereich Anwendung finden. Die Komponenten Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation sind nach wie vor zielführend. Von grundsätzlicher Wichtigkeit ist, dass ein Konzept der Erfolgskontrolle vorliegt. Anhand dessen werden die Marketing-Maßnahmen bewertet und gegebenenfalls optimiert.

Michael Siemann

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