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Pressearbeit für kleine Unternehmen: Ihre Freunde – die Journalisten

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Pressearbeit für kleine Unternehmen

Ihre Freunde – die Journalisten

Pressarbeit macht Sie bekannt und kurbelt den Absatz an. Pressearbeit für kleine Unternehmen
Erfolgreiche Pressearbeit ist auch mit kleinem Budget möglich. Dabei sind die Vorteile von Veröffentlichungen in den Medien groß. Ihr Unternehmen, Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung wird bekannt. Und das in einem glaubwürdigen Umfeld. Denn die meisten Konsumenten vertrauen eher journalistischer Berichterstattung als Werbeanzeigen.

Erfolgreiche Pressearbeit hängt weniger davon ab, wie viel Sie dafür ausgeben, sondern wie gut diese durchdacht ist. Auch wenn Sie Ihre Pressearbeit an externe Berater oder Agenturen delegieren, geben Sie die Zielrichtung vor. Unternehmensgründer, kleine Unternehmen und Freiberufler können sich die Kosten für teure Agenturen sparen und ihre eigene PR-Abteilung gründen. Das kann auch der Chef selbst machen.

Notwendig ist indes ein grundsätzliches Verständnis davon, wie Pressearbeit in der funktioniert. Ebenso unerlässlich ist es, sich am Anfang einige grundlegende Gedanken über die eigene PR-Arbeit zu machen. Diese münden in einem am besten schriftlich ausgearbeiteten PR-Konzept. Das können wenige, dafür gehaltvolle, Seiten sein. Auf diesen sollten Sie folgende Fragen beantworten:

Was sind die Kernbotschaften des Unternehmens, was die Vorteile des Produktes bzw. der Dienstleistung?

Welche Zielgruppen gibt es?

Welche Medien nutzten diese Zielgruppen?


Gehen Sie bei der Zielgruppen-Definition möglichst genau vor. Denn daraus lassen sich die entsprechenden Medien ableiten. Wollen Sie Entscheider in der Wirtschaft ansprechen? Da bieten sich Wirtschaftsmedien, wie Handelsblatt und Wirtschaftswoche, aber auch Männer-Zeitschriften wie Men´s Health an. Vertreiben Sie ein Gesundheitsprodukt? Dann gehören nicht nur Gesundheitsmedien in Ihre Datenbank sondern auch die Frauenpresse und Tageszeitungen mit Gesundheitsthemen.

Der nächste Schritt ist es, eine Datenbank, auch Verteiler genannt, mit den passenden Medien anzulegen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können fertige Verteiler nach Ihren Vorgaben kaufen, sich nach Lektüre entsprechender Nachschlagwerke Ihren Verteiler selbst zusammenstellen oder die Distribution und damit die Verteileranlage komplett einen PR-Dienst überlassen. Nachteil bei letzterem Verfahren: Sie sehen nicht, wer genau Adressat Ihrer Pressemeldungen ist.

Wenn Sie Ihren Verteiler erstellt haben, starten Sie den Kontaktaufbau. Dieser erfolgt häufig über den regelmäßigen Versand von Presseinformationen. Wie eine erfolgreiche Presseinformation aufgebaut ist und wie Sie Themen für diese finden, erfahren Sie in der nächsten Woche hier. Daneben sollten Sie auch versuchen, einen persönlichen Draht zu Ihren Journalisten aufzubauen. Journalisten sind zwar viel beschäftige Menschen und häufig unter Zeitdruck. Aber sie sind auf Themen und Tipps, die ihre Leser bzw. Hörer und Zuschauer interessieren, angewiesen und haben daher auch für Sie ein offenes Ohr, wenn Sie eine nutzwertige Geschichte anzubieten haben. Von ständigen Anrufen, ob und wann eine Presseinformation veröffentlicht wird, sollte Sie allerdings absehen. Sie können Ihre Journalisten aber persönlich zu einem Tag der offenen Tür, einen Firmenjubiläum, einer Filialeröffnung oder einer Scheckübergabe für einen guten Zweck einladen.

Erfolgreich ist Pressearbeit dann, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen, Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung in den Medien erwähnt werden und dadurch das Image Ihres Unternehmens und der Absatz Ihres Angebots steigt. Um die Veröffentlichungen nachzuhalten, können Sie einen so genanten „Ausschnittdienst“ beauftragen. Dieser sichtet die komplette deutsche Medienlandschaft und schickt Ihnen Ihre Veröffentlichung regelmäßig zu. Nachteil: So ein Dienst ist nicht ganz billig und auch professionelle Ausschnittdienste übersehen manchmal etwas. Online-Medien sind einfacher zu beobachten. Das können Sie über Internet-Tools meist selbst.

Richard Lamers, M.A.

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