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Vermarktungsmöglichkeiten im Online-Empfehlungsmarketing

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Affiliate-Marketing

In Zeiten, in denen das Internet als Vermarktungskanal allgegenwärtig ist, hat sich Affiliate-Marketing als wirksames Instrument zur Steigerung von Umsätzen erwiesen.Vermarktungsmöglichkeiten im Online-Empfehlungsmarketing:200
Was versteht man unter Affiliate-Marketing?
Unter dem Affiliate-System wird eine Vertriebslösung, basierend auf dem Internet, verstanden. Abgeleitet vom Begriff des Vertriebspartners, wird für Affiliate-Programme auch der Begriff Partnerprogramm verwendet. Es gibt hierbei 3 Teilnehmergruppen:
b> Händler:
Synonym wird der Händler auch als Merchant oder Advertiser bezeichnet. Händler wollen ihre Produkte oder Dienstleistungen verkaufen und stellen hierfür entsprechende Werbemittel auf der Affiliate-Plattform zur Verfügung. Als Werbemittel kommen Onlinebanner in verschiedenen Formaten oder sogenannte Textlinks in Frage.
- Vertriebspartner:
Synonym werden Vertriebspartner auch als Affiliates oder Publisher bezeichnet. Sie binden die vom Händler bereitgestellten Werbemittel in ihre Internetseiten oder Mailings ein. Dabei wird jedem Vertriebspartnerlink ein spezieller Code zugeordnet. Dadurch kann der Händler genau sehen, welcher Vertriebspartner wofür verprovisioniert wird. Wenn der Vertriebspartner beispielsweise bei der Auswahl der Zielgruppe für das E-Mail Marketing überlegt vorgeht, ist mit vielen Klicks auf das Werbebanner des Händlers zu rechnen. Ebenfalls ist eine zielgruppengerechte Gestaltung der Werbemails, sowie geschickte Platzierung des Werbebanners, wichtig.
- Netzwerkbetreiber:
Hiermit ist der Betreiber der Affiliate-Plattform gemeint. Er wirbt Händler sowie Vertriebspartner an und ist für die finanziellen Belange zuständig. Beispiele für Affiliate-Plattformen können unter www.affili.net oder unter www.adbutler.de angeschaut werden. Die Vergütung des Netzwerkbetreibers besteht in einer Umsatzprovision. Er stellt die Affiliate-Software zur Betreibung des Netzwerkes bereit.
- Affiliate-Software:
Die Software wird benötigt, damit sich beispielsweise Händler und Vertriebspartner in die Plattform einloggen können. In ihrem persönlichen passwortgeschützen Bereich (Account) können sich Vertriebspartner über den bereits erwirtschafteten Verdienst informieren. Sie können sich bei weiteren Händlern als Vertriebspartner bewerben oder eine Auszahlung bei Erreichung eines Mindestguthabens beantragen. Händler sehen dort, wie die Vermarktung voranschreitet und können unterschiedliche Statistiken aufrufen. Dabei sehen sie, welche Vertriebspartner besonders erfolgreich sind und können ihre Kampagnen besser steuern.

Für wen kommt Affiliate-Marketing in Frage?
Affiliate-Marketing kommt in Frage für zumindest überregionale Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, die online vermarktet werden sollen. Je nach Art des Produktes oder der Dienstleistung, gibt es unterschiedliche Konditionsmodelle, die zur Vermarktung geeignet sind.

Welche Konditionsmodelle gibt es?
Allen Konditionsmodellen gemeinsam ist, dass sie leistungsbezogen vergütet werden.
- Cost per Click (CPC):
Hier wird ein Click auf Onlinebanner oder Textlinks vergütet. Dieses Modell eignet sich, wenn größere Mengen von Besuchern auf eine Internetseite geleitet werden sollen. Diese Methode eignet sich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der beworbenen Produkte und Dienstleistungen.
- Cost per Lead (CPL):
Hier wird eine bestimmte Aktion des Kunden vergütet, z. B. die Kontaktaufnahme des Kunden über das Kontaktformular oder eine Infomaterialanforderung im Online-Shop. Leads sind qualifizierter als Clicks. Sie sind geeignet für die Vermarktung beratungsintensiver Produkte wie Versicherungen oder kompliziert zu bedienende Maschinen.
- Cost per Sale (CPS):
Hier wird beim Kauf der Ware oder Dienstleistung ein fixer Betrag oder ein bestimmter Prozentsatz vom Verkaufspreis vergütet. Für den Händler ist dies das Modell mit der höchsten Planungssicherheit, weil die Kosten pro Bestellung (Cost per Order) bereits feststehen.
Dies sind die am häufigsten angewandten Modelle. Ebenfalls denkbar sind die Modelle Cost per SignUp (Anmeldungsvergütung, z. b. für Newsletteranmeldungen) oder Cost per View (Vergütung pro Einblendung des Werbebanners). Bedarfsweise können die Konditionsmodelle auch in Kombination eingesetzt werden.

Wie können diese Konditionsmodelle in der Praxis eingesetzt werden?
Als konkretes Beispiel kann hier ein Einzelhändler betrachtet werden, der edle Kaminöfen in seinem Ladengeschäft und über den Online-Shop verkauft. Um den Bekanntheitsgrad seines Online-Shops zu steigern und um ein bestimmtes neues Kaminofenmodell vorzustellen, startet er eine Cost-per-Click-Kampagne. Von seinen Betriebspartnern, die möglichst verwandte Produkte verkaufen sollten, werden seine Werbebanner auf deren Internetseiten und in deren E-Mail-Marketing-Kampagnen im Rahmen von Direktmarketing-Aktionen eingebunden. Um noch leistungsbezogener zu vergüten und die Kosten besser im Auge zu behalten, kann der Einzelhändler eine Cost-per-Lead-Kampagne in die Wege leiten. Hierbei werden Infomaterialanforderungen oder sonstige qualifizierte Anfragen des Kunden über das Kontaktformular im Online-Shop vergütet. Ebenso ist eine Cost-per-Sale-Kampagne sinnvoll, bei der dem verweisenden Vertriebspartner eine prozentuale Vergütung für jeden Verkauf gezahlt wird.

Was ist das besondere am Affiliate-Marketing?/i>
Das besondere am Affiliate-Marketing sind die vielfältigen Konditionsmodelle mit der leistungsbezogenen Vergütung, die eine gute Kostensteuerung ermöglichen. Durch die vielen Werbemöglichkeiten auf Internetseiten und innerhalb von Mailings an relevante Zielgruppen, z. B. nur an eine bestimmte Gruppe von Privatkunden oder nur an Firmenkunden, wird eine große Reichweite erzielt.

Christina Wendt, Diplom-Kauffrau (FH)

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