CEBUS

Wie persönlich kann Werbung in Massenmärkten sein?

CEBUS

Liebe Frau Monika Mustermann!

Wie persönlich kann Werbung in Massenmärkten sein?

Jeder Mensch hat ein Lieblingswort, bei dem er aufhorcht.
Immer. Das Lieblingswort des Menschen: Sein eigener Name
Das ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen und in vielen psychologischen Tests bewiesen worden.
Jeder Mensch hat ein anderes Lieblingswort und doch „kennen“ wir es.

Das Lieblingswort eines jeden Menschen ist sein Name.
Unwillkürlich horchen Sie auf, wenn Ihr Name genannt wird – auch wenn ein anderer „Thomas“ gerufen wird.
Wenn Sie Ihren eigenen Namen lesen, so bleiben Ihre Augen genau den Sekundenbruchteil länger am Brief hängen, der notwendig ist, damit die Werbebotschaft in Ihr Bewusstsein eindringt.
Ein Gegenstand mit einer persönlichen Note bleibt im Regal, auf dem Schreibtisch oder an der Wand, auch wenn er noch so kitschig ist: Während ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich seit Jahren ein Mousepad auf meinem Schreibtisch nutze, welches mit meinem Namen bedruckt ist. Ganz klein steht da auch noch die Telefonnummer einer Druckerei... bei der ich immer noch Kundin bin.

Da der Name eines Menschen eine unschlagbare Werbewirkung hat, ist es vollkommen unverständlich, dass es heutzutage noch Werbebriefe oder E-Mails im Direktmarketing gibt, welche an anonyme Empfänger versandt werden.

Das Zauberwort heißt „Personalisierung“ und dieses Instrument sollten Sie nutzen.

In der Werbewirtschaft beinhaltet „Personalisierung“ die Gestaltung von allen denkbaren Kommunikationsmitteln mit individuellen Elementen des Empfängers.
Alle denkbaren Kommunikationsmittel sind zum Beispiel Briefe, E-Mails und Werbegeschenke.
Individuelle Elemente des Empfängers sind an erster Stelle der Name, dies kann sich aber auch auf Adressdaten, den Geburtstag oder gar ein Hobby oder ein Foto beziehen.

Es heißt also im Brief nicht mehr „Sehr geehrter Kunde“, sondern „Sehr geehrte Frau Grote-Backhaus“.
Eine kleine E-Mail mit Glückwünschen zum Geburtstag festigt die Beziehung Ihrer Kunden.
Bei längeren Texten empfiehlt sich eine Personalisierung immer dann, wenn die Aufmerksamkeit des Lesers abzugleiten droht. Bauen Sie in den Fließtext Namen, individuelle Berufsbezeichnung oder auch Daten ein. Unwillkürlich wird ein Interessent sich stärker von dem Text angesprochen fühlen und Ihre Botschaft auch tatsächlich lesen.

Personalisierung hört sich jetzt aufwändig und kostenintensiv an. Aber keine Angst: Sie müssen keine Personalisierungssekretärin einstellen, welche jeden einzelnen Brief und jede E-Mail individuell editiert.
Längst gibt es spezialisierte Software, welche selbständig individuelle Daten wie Namen aus standardisierten Datenbanken herauslesen und an den passenden Platzhaltern wieder einfügen kann. Das beste Beispiel für die Leistungsfähigkeit solcher Programme sind personalisierte Bücher, in welchen die gesamte Handlung auf individuellen Rahmendaten basiert.

Mit der Personalisierung wird auch ein neues Kapitel bei Werbemitteln aufgeschlagen. Hier geht es nicht darum, die Aufmerksamkeitsspanne zu vergrößern, sondern dadurch, dass ein personalisierter Gegenstand bewusst und emotional in Besitz genommen und genutzt wird, wird eine intensive Kundenbindung aufgebaut und gefestigt. Meist findet sich ja neben dem individuellen Aufdruck auch ein Hinweis auf Ihr Unternehmen, so dass sich Name, Logo und/oder URL beständig in das Unterbewusstsein Ihrer Zielpersonen einbrennen.

Während mein Mousepad bereits ein alter Hut ist, so ist es im Bereich der Werbemittel besonders spannend zu beobachten, welche Medien durch den technischen Fortschritt heutzutage bereits individualisierbar sind.

Bei einer nur kurzen Recherche bin ich auf Aufkleber, Schlüsselbänder, Handysocken, Untersetzer, Duschvorhänge, Basecaps, Autosonnenschutz, Pfefferminzdöschen, Stofftiere, Uhren, Taschen, Lineale, Maniküresets, Geldbörsen, Briefpapiere, Küchenschürzen, Kerzen, Schokolade, Schneekugeln, Kugelschreibe, Feuerzeuge und Scheckkartenhüllen gestolpert.

Die Klassiker wie T-Shirts und Kalender kennen Sie ja eh.

Sie brauchen sich also nur noch auszusuchen, mit welcher Personalisierung Sie die Beziehung zu Ihren Interessenten und Kunden optimieren wollen.

Dipl.-Kff. Marion Frettlöh

Wie bewerten Sie diese Seite?

Das könnte Sie auch interessieren:

Blog: Direkte Kommunikation mit dem Kunden

Onlinepräsenz, PR, Twitter, Facebook

Das Firmen-Blog: Direkte Kommunikation mit dem Kunden

Das Firmen-Blog: Direkte Kommunikation mit dem Kunden Wer Direct-Marketing ernsthaft betreibt, also direkt mit seinen Kunden kommunizieren möchte und Wert auf dessen ehrliche Antworten legt, dürfte von den Möglichkeiten eines Firmenblogs begeistert sein. Denn ein Blog gibt jedem Unternehmen die Möglichkeit ohne Umwege, auf direktem Weg, mit seinen Kunden in den Dialog zu treten. Zum Artikel...


Präsentation des eigenen Geschäftes bei Unternehmerstammtischen

Zielgruppen, Datenanalysen

Neue Kunden durch Teilnahme an Unternehmerstammtischen

Auch Unternehmer sind Kunden. Daher offene Unternehmerstammtische zur Präsentation des eigenen Geschäfts nutzen. Hier kommt es sowohl auf den ersten wie den bleibenden Eindruck an. Hervorheben von Kernkompetenz und Hinweis auf ein besonderes Produkt sollten im Vordergrund stehen. Der kontinuierliche Besuch dieser Stammtische ergibt Kundenbeziehungen mit ständigem Wachstumspotential. Zum Artikel...


Was ist das Web 2.0?

Onlinepräsenz, PR, Twitter, Facebook

Web 2.0: Das Web ersetzt den lokalen Computer

Was ist das eigentlich? Web 2.0 Nach Web 1.0 kommt 2.0. Das dürfte klar sein. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Und welchen Nutzen können kleine und mittelgroße Unternehmen daraus ziehen? Oder ist das etwas, dass sich nur Konzerne leisten müssen? Zum Artikel...


© 1982-2017 CEBUS® AG - All rights reserved. CEBUS® ist ein eingetragenes Markenzeichen. Wir haben uns zur Einhaltung von Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. CEBUS verwendet nur Cookies um zu sehen, durch welche Suchbegriffe Sie uns gefunden haben.