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Überzeugungsstrategie mit dem Faktor Geld und Gewinn

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Wenn Sie Kunden vom Kauf überzeugen wollen, müssen Sie sie motivieren. Hierfür kann man verschiedene Überzeugungsstrategien benutzen. Einer der Faktoren, die Sie dabei motivierend wirken lassen können, ist die Aussicht auf Geld und Gewinn

Motivieren Sie Ihre Kunden zum Kauf durch die Aussicht auf Geld und Gewinn

Auch wenn die meisten Menschen glauben mögen, dass Geld alleine nicht glücklich macht, so hat es doch jeder gerne. Es ist nützlich, reizvoll und verspricht Güter und Dienstleistungen. Die Aussicht, Geld zu sparen oder zu bekommen, gefällt vielen Menschen. Es ist eine völlig natürliche menschliche Eigenschaft, Geld zu wollen und entsprechende Chancen zu ergreifen.
Werbebriefe können auf die Aussicht auf Geld und Gewinn abzielen
Verwenden Sie den Faktor Geld und Gewinn nicht nur in einer Werbepost, die z.B. Geldanlagen, günstige Kredite oder Versicherungen anpreist. Die Versuchung des Geldes funktioniert auch, wenn man durch ein Angebot Geld spart. Die Schnäppchenjagd ist ein regelrechter Trend geworden. Ist Ihnen einmal aufgefallen, dass es kaum ein Ladenlokal oder einen Internetshop gibt, die nicht versuchen, Kunden mit Sparangeboten zu verführen oder zu binden? Es gibt sogar inzwischen Unternehmen, die gute Geschäfte damit machen, dass sie für die Wünsche ihrer Kunden die günstigsten Angebote finden. So gelangen Kunden schnell an die gewünschte Inneneinrichtung, das erträumte Auto oder den günstigsten Wäschetrockner. Wer etwas kaufen möchte, will möglichst wenig Geld dafür ausgeben - das liegt in der Natur der Geldwirtschaft. Ebenso einleuchtend ist es, dass die Verkäufer möglichst hohe Preise etablieren wollen.
Oft gibt es - von extremer Konkurrenz und Preisdumping einmal abgesehen - für kleinere Preise nur einen Grund: schlechtere Qualität.
Die Kunden wissen das. Daher sind sie oft nicht unbedingt auf den niedrigsten Preis aus, sondern auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher sollte man Waren nicht als "spottbillig", "Minipreis", "superbillig", "billig wie nie" o. Ä. anbieten, sondern eher als "günstig", "Schnäppchen", "gute Qualität zum Spitzenpreis", "große Leistung bei kleinem Peis" oder schlicht "Sonderangebot".
Auch Vokabeln wie "fair", "preiswert" oder "einmalig günstig" hinterlassen keinen schalen Beigeschmack. Man sollte immer mit der Kombination aus gutem Preis und guter Qualität arbeiten. Alles, was entweder überteuert oder nach mangelhafter Qualität klingt, sollten Sie aus Ihrem Wortschatz verbannen.

Sollte jeder Werbebrief auf den Faktor Geld und Gewinn Rücksicht nehmen?

Fast jeder. Die meisten Verfasser von Werbebriefen sind gut beraten, nicht nur den Kunden Geld entlocken zu wollen, sondern ihnen auch das Gefühl zu geben, Geld zu sparen (durch attraktive Angebote, Rabattaktionen etc.) oder gar einzunehmen (z. B. durch Gewinnspiele). Es gibt aber Branchen bzw. Produkttypen, bei denen man lieber darauf verzichtet. Führen Sie ein Luxushotel der Extraklasse, erübrigt sich der Reiz von Geld und Gewinn meistens. Die Aussicht auf den Verwöhnkomfort und die Eitelkeit wohlhabender Leute greifen hier eher. Auch ein überregional bekannter Schönheitschirurg wird kaum mit Rabattaktionen um seine Kundschaft buhlen; Kompetenz, Erfahrung, Ausbildung und der Nachweis herausragender Ergebnisse sind hier eher als Kernfaktoren gefragt.

Fedor Singer

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