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Altmodisch oder clever? Mit Postkarten neue Kunden werben

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Noch vor 20 Jahren waren Briefe und Postkarten das klassische Instrument im Direktmarketing. Dank des rasanten technischen Fortschritts hat sich das grundlegend geändert. Die Unternehmen können mit ihren Produkten und Dienstleistungen über Online-Kanäle an potenzielle Kunden herantreten – mit zielgerichteter Werbung, angepasst an das individuelle Surfverhalten. Viele Verbraucher fühlen sich durch diese Flut an Werbebotschaften überfordert, ausspioniert oder sind schlicht genervt: Kaum hat man sich im Internet nach einem neuen Sofa umgesehen, schon kommen mehr oder weniger aufdringliche Einblendungen mit entsprechenden Angeboten.


Postkarten überzeugen auf direktem Weg

Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass eine geschickt gemachte Werbung per Post von den meisten Konsumenten eher akzeptiert wird als Online-Aktionen. Speziell die Postkarte bietet einige große Vorteile:
 Ein Dankeschön versetzt Kunden in positive Stimmung.
Es gibt keinen Briefumschlag und keine Beilagen, der Empfänger muss nicht erst aufwändig auspacken, er hält die Botschaft direkt in der Hand.
Die Karte ist handlich klein. Der begrenzte Platz zwingt den Texter, sich kurz und präzise zu fassen. Der Leser wird schnell und ohne Ausschweifungen informiert. So erhöht sich die Chance, dass er den Text liest, um ein Vielfaches gegenüber einem zweiseitigen Werbebrief oder einer E-Mail.
Der größte Vorteil ist sicher die Bildseite der Karte. Mit einem schönen Bild von einem Südseestrand oder einem Katzenbaby können Sie Emotionen wecken und den Adressaten in eine positive Stimmung versetzen. Ideale Voraussetzungen, um Ihre Produkte in einem ebenso angenehmen Licht erscheinen zu lassen.
Nicht zuletzt ist der Versand sehr preisgünstig.

Damit Werbung in dieser Form aber auch zum Ziel führt, müssen die Details stimmen.

Ein kleiner Leitfaden für erfolgreiche Werbung mit Postkarten:

Persönliche Ansprache
Mit einem unpersönlichen „Sehr geehrte Damen und Herren“ landet Ihre Karte ziemlich sicher im Müll, so aufwendig sie grafisch auch gestaltet sein mag. Sprechen Sie Empfänger Ihrer Mailings immer persönlich an, egal ob Bestandskunden oder mögliche Neukunden. Noch besser: Wecken Sie die Neugier bereits auf der Vorderseite, indem Sie den Kunden namentlich erwähnen.

Aus der Masse herausstechen
Qualität zahlt sich aus. Verwenden Sie hochwertiges Papier, das nicht beim ersten Anfassen ausfranst. Bei Postkarten hat sich eine Grammatur von 300 Gramm/Quadratmeter bewährt. Für besondere Effekte können Sie die Oberflächen in der Druckerei veredeln lassen, beispielsweise durch Laminieren oder Hochglanzdruck.

Der Text sollte ins Auge fallen, aber nicht aufdringlich wirken. Wichtige Wörter können Sie fett oder kursiv hervorheben bzw. in einer anderen Schrift darstellen. Arbeiten Sie mit Farbe, etwa durch eine blaue Unterschrift. Fassen Sie sich beim Text kurz, beschränkt auf das Wesentliche. Wichtigste Zeile: die Headline. Sie weckt im Idealfall die Neugier, ohne zuviel zu verraten, sodass der Kunde weiterliest.

Persönliche Gutscheincodes auf Postkarten sind ebenfalls ein guter Weg, neue Kunden zu gewinnen und diesen positiv im Gedächtnis zu bleiben.

Versenden Sie nur kleine Mengen an Werbekarten? Überlegen Sie, die Karten mit der Hand zu schreiben. Das ist natürlich viel Arbeit, macht aber einen unschlagbar sympathischen und charmanten Eindruck: Ihr Gegenüber fühlt sich wertgeschätzt.

Formales
Lassen Sie Ihr Firmenlogo auf beiden Seiten aufdrucken, achten Sie auf korrekte und vollständige Angaben sowohl beim Absender als auch beim Empfänger.

Viel Erfolg!

Andrea Durst

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