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Planungstipps für internationales Direktmarketing

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Immer mehr Unternehmen und Dienstleister entscheiden sich, international zu agieren. Internationales Direktmarketing ist da der richtige Schritt um den Kundenstamm im Ausland aufzubauen oder zu erweitern. Allerdings ist dieser Schritt nur erfolgreich, wenn er richtig durchgeführt wird.


Bei der Planung eines internationales Mailings gibt es Punkte zu beachten, die in einem herkömmlichen Mailing auf Deutsch und im bekannten Kulturkreis nicht zur Debatte stehen.

Sehen Sie von der direkten Anpassung eines deutschen Mailings für den internationalen Markt ab!

Der Gedanke, ein bestehendes Mailing einfach zu adaptieren und in die jeweilige Landessprache der Zielgruppe zu übersetzen, ist schnell gemacht. Jedoch werden Sie mit dieser Strategie nicht weit kommen. Sie sollten zu erst prüfen, ob Ihre Keywörter, die Sie für Ihre Deutschen Mailings verwenden, überhaupt für die internationale Zielgruppe interessant sind. Dabei gibt die Recherche Auskunft, unter welchen Begriffen in ihrem internationalen Markt nach Ihrem Produkt bzw. der Funktion, die es verspricht, gesucht wird. In diesem Fall helfen das Internet und Experten, die sich mit der Kultur und Sprache des jeweiligen Marktes auskennen und bestenfalls dort leben bzw. gelebt haben.
Internationales Direktmarketing sollte gut geplant sein
Des Weiteren ist es hilfreich, so viel wie möglich über die internationale Zielgruppe zu wissen, die Sie mit Ihrem Mailing ansprechen wollen. Wie sieht der Alltag der Zielgruppe aus, welche Probleme hat sie, welche Trends verfolgt sie und was sind ihre Werte. Sie werden erstaunt sein, wie unterschiedlich die Antworten ausfallen werden! Diese Analyse ist notwendig, um Ihre internationale Zielgruppe besser kennenzulernen und sie somit besser erreichen zu können!

Werbung ist von Land zu Land unterschiedlich

Werbung und Werbebotschaften werden in jedem Kulturkreis anders aufgenommen. Werbung ist für Sender und Empfänger erst verständlich, wenn beide der Botschaft die gleiche Bedeutung beimessen. Der Wissenschaftszweig der interkulturellen Kommunikation beschäftigt sich sehr stark mit dem Thema. Für den praktischen Bezug wird Ihnen dieses Beispiel helfen: Die Mehrheit der Deutschen ist eine Kirche ein ruhiger Ort. Eine Kirche steht an dritter Stelle in einer Studie, in der Bewohner aus Deutschland befragt wurden, was für sie Ruhe ist. Anders sieht das bei den Franzosen aus. Die Mehrzahl der Franzosen verbinden eine Landschaft, die Natur und einen Wald mit dem Begriff „Ruhe“. Der Begriff „Kirche“ kam bei den Ergebnissen mit den französischen Befragten nicht vor. Sie erkennen hier, was das für Sie als Unternehmen bedeutet, welches ein internationales Mailing plant. Stellen Sie sich vor, Sie hätten in einer Grafik oder Anzeige eine Kirche als Symbol für Ruhe abgebildet. Ihr Mailing wäre in Frankreich nicht erfolgreich gewesen. Auch hier gilt es, sich über die verschiedenen Kulturstandards zu informieren, Experten-Wissen einzuholen und sich mit Menschen aus dem Kulturkreis auszutauschen.

Wie ticken die Uhren auf dem Internationalen Markt?

Seien Sie sich bewusst, dass die Uhren im Ausland anders Ticken. Bei einem Email-Mailing sollten Sie die Zeitverschiebung beim Versand der Email berücksichtigen, damit Sie eine höhere Öffnungsrate erzielen. Auch Feiertage und Urlaubszeiten können dazu führen, dass Emails ungeöffnet bleiben.

Nicole Gabor

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